Arztstempel
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Zur StartseiteDer Praxisstempel begleitet fast jeden Vorgang, der die Praxis auf Papier verlässt: Verordnungen, Überweisungen, Bescheinigungen, Befundberichte, Abrechnungsunterlagen. Weil er so oft benutzt wird, entscheidet nicht nur der Inhalt über die Zufriedenheit, sondern auch die Mechanik – ein Selbstfärber, der pro Tag hundertmal betätigt wird, sollte leichtgängig sein und ein Kissen haben, das nicht nach zwei Wochen blass wird.
Übliche Inhalte
In der Regel enthalten Arztstempel den Namen mit akademischem Grad, die Gebiets- oder Facharztbezeichnung, die vollständige Praxisanschrift sowie Telefon- und Faxnummer. Häufig kommen lebenslange Arztnummer und Betriebsstättennummer hinzu, bei Gemeinschaftspraxen auch mehrere Namen. Ob diese Angaben im Einzelfall verpflichtend sind, hängt von den Regelungen Ihrer Kassenärztlichen Vereinigung, Ihrer Landesärztekammer und vom jeweiligen Formular ab. Fragen Sie dort nach, wenn Sie unsicher sind – wir übernehmen Ihren Text unverändert und prüfen ihn nicht auf berufsrechtliche Vorgaben.
Format nach Zeilenzahl wählen
Vier Zeilen bekommen Sie sauber in 38 × 14 mm unter. Mit Facharztbezeichnung und Arztnummern werden daraus schnell fünf oder sechs Zeilen, dafür sind 47 × 18 mm oder 58 × 22 mm die passenden Formate. Für Berichte und Briefbögen mit Logo und mehreren Namen sind 68 × 47 mm gebräuchlich. Halten Sie die Schrift bei 7 Punkt oder darüber; darunter läuft der Abdruck auf saugendem Formularpapier zu.
Datum, Eingang und Sichtvermerk
Neben dem eigentlichen Praxisstempel sind Datumstempel für den Posteingang und kleine Vermerkstempel für Karteien verbreitet – etwa Kürzel für Sichtvermerke oder Hinweise wie „Befund besprochen“. Ein Datumsband führt in der Regel zwölf Jahrgänge mit sich und setzt den Monat als Buchstabenkürzel – beim Rezeptdatum ist damit ausgeschlossen, dass Tag und Monat vertauscht gelesen werden. Wird neben dem Abdruck noch ein Kürzel von Hand gesetzt, sehen Sie dafür drei bis vier Millimeter Zeilenhöhe vor. Für Praxen mit mehreren Behandlungszimmern lohnt es sich, gleich mehrere baugleiche Stempel zu bestellen, statt einen zwischen den Räumen zu tragen.
Keine Hoheitszeichen
Ein Praxisstempel ist kein Dienstsiegel. Siegel mit Hoheitszeichen wie Bundes- oder Landeswappen sind Behörden und ausdrücklich beliehenen Stellen vorbehalten und werden von uns nicht gefertigt. Für die übliche Praxisdokumentation ist das ohne Belang – dort zählt der vollständige, gut lesbare Textabdruck.
Vorlage, Vorschau, Ersatzplatte
Schicken Sie uns den Text zeilenweise und ein Logo möglichst als Vektordatei, alternativ mit 300 bis 600 dpi. Vor der Gravur erhalten Sie eine maßstäbliche Vorschau zur Freigabe. Ändert sich später eine Rufnummer oder kommt eine Kollegin in die Praxis, genügt bei den meisten Selbstfärbern eine neue Textplatte – das Gehäuse bleibt in Gebrauch.